Hier die besprochenen Punkte und Reglementsänderungen:
In der nächsten Saison sind Schaltautomaten erlaubt (Abstimmung: 0 Gegenstimmen, 1 Enthaltung). Ab kommendem Jahr ist ein Rücklicht erlaubt - dies hat sich z.B. beim letzten Lauf in Brünn als durchaus vorteilhaft erwiesen. Dies ist eine Kann-Regelung, d.h. wer ein Rücklicht montieren möchte, kann dies tun und sollte es auch so bewerkstelligen, dass er damit durch die technische Abnahme kommt. Ein Rücklicht ist nicht Pflicht. Im nächsten Jahr ist grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme am Rennen eine Qualifikationszeit, die innerhalb von 120% der gemittelten Rundenzeit der ersten 3 der Qualifikation liegt. In Sonderfällen bei denen Teilnehmer aus außergewöhnlichen Gründen nicht in der Lage waren diese Zeit in der Qualifikation zu fahren (z.B. einsetztender Regen, technischer Defekt) entscheidet die Rennleitung über die Teilnahme am Rennen. Zusätzlich behält sich die Rennleitung vor Teams mit offensichtlichen technischen Defekten, die eine Gefahrenquelle darstellen, während des Rennens - z.B. mit der schwarzen Flagge - aus dem Rennen zu nehmen. Mit diesen Regelungen soll auf die Tatsache reagiert werden, dass es heuer einige Male vorgekommen ist, dass sich Fahrer auf der Strecke befanden, die auf Grund ihrer Geschwindigkeit in den Augen der Mehrzahl der anderen Fahrer ein Sicherheitsrisiko darstellten. Ein Blick auf die Qualifikationszeiten des Jahres 2005 hat ergeben, dass es in gerade mal einem einzigen Fall vorgekommen ist, dass ein Fahrer außerhalb dieser 120% lag. (Abstimmung: 5 Gegenstimmen, 1 Enthaltung). In der Saison 2006 wird es für die eingeschriebenen Teams eine einmalige technische Abnahme beim ersten Lauf der Saison geben. Gast-Teams haben ihre Einsatzmotorräder bei der Anmeldung zur jeweiligen Veranstaltung der technischen Abnahme vorzuführen. Für alle gilt, dass die technische Abnahme nach jedem Sturz wiederholt werden muss. (Abstimmung: 0 Gegenstimmen, 0 Enthaltungen). Dauer der Zeittrainings: Hier wird es keine Veränderungen geben. Verstöße gegen das Reglement während des Rennens (z.B. zu viele Mechaniker am Motorrad während der Wechsel): Hier ist eine umfassende Kontrolle während des Rennens nicht realisierbar, weswegen an die Fairnes der Teilnehmer appeliert werden muss. Beobachtete Regelverstöße sollten bei der Rennleitung gemeldet werden. Klasseneinteilung 2006: In der nächsten Saison werden die Klassen 5 und 6 in der Klasse 4 zusammengefasst. D.h., dass es nur noch eine Klasse mit Mehr-Motorrad-Teams geben wird, die dann auch als eine Klasse gewertet wird. Diese Regelung findet nur dann Anwendung, wenn bei den einzelnen Events weniger als 5 Teams in den Klassen 5 oder 6 an den Start gehen. Die Klasse 7 wird es auch in 2006 geben. In dieser Klasse wird jedes Team nach der Reihenfolge des Zieleinlaufs gewertet. Diese Klasse unterliegt nicht den Regeln der Klassen 1-6, sondern nur den Regeln des Veranstalters Bike-Promotion. Die Regelung, dass ein Fahrer nicht mehr als 60% der Gesamtdistanz des Rennens absolvieren darf bleibt bestehen. Das Streichresultat fällt weg. Aufnahme in die Jahreswertung: Die bestehende Regelung bleibt unverändert, wobei die Nennung und das Erscheinen zu der Veranstaltung als Teilnahme gilt. Anzahl der Fahrer: In den Klassen mit mehreren Motorrädern (Kl. 4) gilt: Rennen bis 4 Stunden Dauer müssen von mindestens 2 und höchstens 3 Fahrern absolviert werden. Rennen mit einer Dauer größer 4 Stunden bis 8 Stunden müssen von mindestens 2 und höchstens 4 Fahrern absolviert werden. Die maximal erlaubte Anzahl der dafür verwendeten Motorräder gestaltet sich analog zur Anzahl der Fahrer. In den Klassen 1, 2 und 3 (Teams mit einem Motorrad) müssen Rennen mit einer Dauer bis 4 Stunden von mindestens 2 Fahrern bestritten werden. Rennen mit einer Dauer größer 4 Stunden bis 8 Stunden müssen von mindestens 2 und höchstens 3 Fahrern bestritten werden. Die Änderungen werden in den nächsten Tagen ins Reglement eingearbeitet.